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Stefanie Hertel 2026: „Immer wieder sonntags”-Aus, Tochter Johanna & Das Ende einer Ära

Stefanie Hertel 2026: „Immer wieder sonntags”-Aus, Tochter Johanna & Das Ende einer Ära

Es gibt Fernsehshows, die so lange laufen, dass man vergisst, dass sie irgendwann auch enden könnten. „Immer wieder sonntags” war für drei Jahrzehnte genau das: ein fester Programmpunkt im deutschen Sonntagvormittag, untrennbar mit dem Namen Stefan Mross verbunden – und mit der Familie, die einst sein Leben prägte. 2026 endet diese Ära. Und die Frau, die mehr als jede andere die Geschichte dieser Sendung mitgeschrieben hat, spricht offen darüber, was dieser Abschied wirklich bedeutet.

Wer ist Stefanie Hertel?

Stefanie Hertel wurde am 31. März 1979 in Schleiz, Thüringen, geboren – als Tochter des Volksmusik-Akkordeonisten Eberhard Hertel. Die Musik war für sie von Anfang an kein Hobby, sondern Familienberuf: Schon als Kind trat sie gemeinsam mit ihrem Vater auf und wurde zum Wunderkind der deutschen Volksmusikszene.

Ihren Durchbruch feierte sie in den Neunzigerjahren als jüngste Moderatorin der Sendung „Grand Prix der Volksmusik” – und avancierte schnell zu einer der bekanntesten Stimmen des deutschen Schlagers und der Volksmusik. Heute, 2026, ist sie 46 Jahre alt und blickt auf eine Karriere zurück, die sich über Jahrzehnte erstreckt – mit zahlreichen Alben, TV-Formaten und einer Fanbase, die ihr seit ihrer Kindheit treu ist.

Die Ehe mit Stefan Mross: Das Schlager-Traumpaar der 2000er

Mitte der Zweitausenderjahre wurden Stefanie Hertel und Stefan Mross zum vielleicht bekanntesten Paar der deutschen Schlagerwelt. Gemeinsam standen sie auf der Bühne, gemeinsam vor der Kamera – ein Paar, das lange als unantastbar galt. 2006 heirateten sie, im selben Jahr wurde ihre gemeinsame Tochter Johanna geboren.

Doch hinter den Kulissen kriselte es. 2011 kam für viele Fans der Schock: Stefanie Hertel und Stefan Mross trennten sich – nach Jahren, in denen sie als das ideale Schlagerpaar gegolten hatten. Was blieb, war die gemeinsame Tochter – und eine professionelle Verbindung, die bis heute Bestand hat.

Das Aus von „Immer wieder sonntags”: Eine TV-Institution verschwindet

Seit 1995 lief „Immer wieder sonntags” im Ersten – mehr als 30 Jahre lang, über 20 davon mit Stefan Mross als Moderator. Die Sendung war ein fester Bestandteil des deutschen Sonntagvormittags: Schlagerstars, Nachwuchstalente, Live-Entertainment, Woche für Woche.

Anfang 2026 dann die Schock-Nachricht: ARD und SWR stellen das Format ein. SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sprach von einer „schmerzhaften Entscheidung”, die wirtschaftliche Situation des Senders lasse jedoch keine andere Wahl. Verabschiedet hat sich die Sendung mit zwölf Live-Ausgaben ab dem 31. Mai 2026 und einer großen Abschlussshow im September.

Für Stefanie Hertel, ihre Tochter Johanna und Stefan Mross ist das mehr als die Absetzung einer Fernsehshow. Es ist das Ende eines Kapitels, das ihre gemeinsame Geschichte über Jahrzehnte begleitet hat.

Stefanie Hertels ehrliche Worte: „Es ist einfach schade”

Während Stefan Mross sich zunächst nicht öffentlich zum Aus äußerte, sprach Stefanie Hertel bei der Musicalpremiere von „Zurück in die Zukunft” in Hamburg offen über ihre Gefühle. Diese Sendung gebe es seit so vielen Jahren, sagte sie, sie sei eine gestandene Größe der Fernsehwelt. Sie und ihre Familie hätten so viel in diesen Sendungen erlebt – und es sei immer wieder schade, wenn eine Ära zu Ende gehe.

Gleichzeitig zeigte sie sich pragmatisch. Was in der Fernsehwelt generell passiere, sei kein Einzelfall: Viele Sendungen würden mittlerweile abgesetzt. Das lineare Fernsehen verändere sich – das sei eine Entwicklung, die man nicht aufhalten könne.

Auch zur Zukunft des Schlagers äußerte sie sich nachdenklich. Schlager habe es immer gegeben und werde es immer geben, weil es eine Musikrichtung sei, die die breite Masse berühre. Trotzdem habe sich der Schlager im Lauf der Jahrzehnte gewandelt – und sie selbst sei eher Fan der Klänge aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren.

Tochter Johanna: Zwischen Erinnerung und Zukunftsblick

Besonders bewegend ist die Rolle, die Johanna Mross, die gemeinsame Tochter von Stefanie Hertel und Stefan Mross, in dieser Geschichte spielt. Die heute 24-Jährige sammelte bei „Immer wieder sonntags” ihre ersten eigenen TV-Erfahrungen – die Sendung ist also nicht nur Teil der Karriere ihrer Eltern, sondern auch ihrer eigenen Biografie.

Johanna selbst blickt mit einer bemerkenswerten Reife auf das Ende: Es sei eine Sendung, die es seit 1995 gebe – aber das Leben gehe weiter. Wo eine Tür zugehe, öffne sich eine andere. Bei ihren Freunden zwischen 20 und 30 Jahren beobachte sie zwei Reaktionen: Manche schauten die Sendung gerne, weil sie eine Kindheitserinnerung sei – andere, weil sie sie mit der Großmutter gemeinsam gesehen hätten.

Diese Mischung aus Wehmut und Zukunftsoptimismus zieht sich durch die gesamte Familie: Man trauert dem Ende einer Ära nach – und blickt trotzdem nach vorn.

Wer mehr über andere deutsche Schlagerstars liest, die mit Veränderungen in der TV-Landschaft umgehen, findet bei uns auch einen ausführlichen Artikel über Stefan Mross 2026 – Stefanie Hertels Ex-Mann und langjähriger Moderator der Sendung.

Reaktionen aus der Schlagerszene: „Ein immenser Verlust für die Kultur”

Das Aus von „Immer wieder sonntags” hat in der gesamten deutschen Schlagerszene Wellen geschlagen. Schlagersänger Tom Mathis bezeichnete die Absetzung als einen immensen Verlust für die Kultur – die Sendung sei über Jahre ein einzigartiges Sprungbrett für Nachwuchstalente gewesen, ein Platz, der nun wegfalle.

Auch die ARD selbst würdigte die Bedeutung des Formats: ARD-Programmdirektorin Christine Strobl hob hervor, dass Stefan Mross der Sendung über Jahre ihr Gesicht und ihr Herz gegeben habe.

Wer mehr über andere deutsche Schlagerstars und ihre Touren 2026 lesen möchte, findet bei uns auch einen ausführlichen Artikel über Matthias Reim 2026 – einen weiteren Künstler, der 2026 zwischen Bühnenerfolgen und privaten Umbrüchen navigiert.

Fazit: Stefanie Hertel 2026 – Würde im Abschied

Stefanie Hertel hat in ihrer Karriere viele Wendepunkte erlebt – eine Scheidung, einen Karriereweg, der sich über Jahrzehnte erstreckt, und nun das Ende einer Sendung, die einen großen Teil ihrer Lebensgeschichte geprägt hat. Ihre Reaktion zeigt, wer sie ist: nicht dramatisch, nicht bitter, sondern nachdenklich und gefasst. Eine Frau, die weiß, dass Veränderung zum Leben gehört – und die trotzdem die Schönheit dessen würdigt, was war.

FAQs: Stefanie Hertel 2026

Warum wird „Immer wieder sonntags” abgesetzt?
ARD und SWR begründen das Ende der Sendung mit wirtschaftlichen Zwängen. SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sprach von einer „schmerzhaften Entscheidung”, die aufgrund der finanziellen Situation des Senders unumgänglich gewesen sei.

Wann läuft die letzte Folge von „Immer wieder sonntags”?
Die letzte Live-Ausgabe ist für den 6. September 2026 angesetzt, gefolgt von einer Best-Of-Ausgabe am 13. September 2026. Die Abschiedsphase begann mit zwölf Live-Ausgaben ab dem 31. Mai 2026.

Wie lange war Stefanie Hertel mit Stefan Mross verheiratet?
Stefanie Hertel und Stefan Mross waren von 2006 bis 2011 verheiratet. Aus der Ehe ging die gemeinsame Tochter Johanna Mross hervor, geboren 2006.

Wer ist Johanna Mross?
Johanna Mross ist die gemeinsame Tochter von Stefanie Hertel und Stefan Mross. Die heute 24-Jährige sammelte bei „Immer wieder sonntags” ihre ersten TV-Erfahrungen.

Wie hat Stefanie Hertel auf das Ende von „Immer wieder sonntags” reagiert?
Stefanie Hertel zeigte sich nachdenklich und gefasst. Sie bezeichnete das Ende als schade, ordnete es jedoch als Teil eines generellen Wandels in der Fernsehlandschaft ein.

Karl Hoffmann

Karl Hoffmann ist Redakteur und Autor bei Taglichgedacht. Er schreibt über deutsche Prominente, Unterhaltung und Gesellschaft. Mit jahrelanger Erfahrung im Bereich Celebrity-Journalismus analysiert er die Geschichten hinter den Schlagzeilen — kritisch, fundiert und nah am Puls der Zeit.

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